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Lokalnachrichten aus München und Umgebung
Der neue Star am Münchner Abendhimmel
Er ist der neue Superstar: Pünktlich zum ersten Advent wurde das Windrad in Fröttmaning in den "Stern des Südens", den größten rotierenden Weihnachtsstern der Welt, verwandelt. Das Kunstprojekt der Siemens AG in Zusammenarbeit mit dem Münchner Multimediakünstler Michael Pendry ist noch bis Ende des Jahres zu bestaunen.

Die Spannung hielt bis zur letzten Sekunde: Würde man den Riesenstern auch tatsächlich zum Strahlen bringen? Entsprechend fieberhaft hatten die dreißig Techniker gearbeitet - und die Mühe zahlte sich aus. Nach einer Montagezeit von lediglich zwei Wochen und weiteren zwei Tagen, an denen sich der Künstler selbst des Riesen annahm, ging der Stern planmäßig ans Netz.
Für etwa sieben Stunden täglich ist die Installation seither in Betrieb. Mit Einsetzen der Dämmerung nehmen 9.000 Leuchtdioden (LEDs) ihren Dienst auf - und leuchten so hell wie 20.000 Weihnachtskerzen. Bei guten Witterungsverhältnissen ist das außergewöhnliche Kunstobjekt vis-á-vis der Münchner Allianz Arena noch aus dreißig Kilometern Entfernung zu sehen. Allein auf der Autobahn A9 können rund 150.000 Pendler jeden Tag einen Blick auf den "Stern des Südens" werfen.

Erstaunlich ist: Der Stromverbrauch des Weihnachtsriesen kommt in etwa dem eines Föhns oder Wasserkochers gleich. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude sprach deshalb in Zusammenhang mit dem Stern vom "neuen Wahrzeichen zur Weihnachtszeit", das "für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz" steht.
"Der Siemens-Stern des Südens ist eine technische Pionierleistung und ein wichtiges Symbol vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen. Grüne Innovationen beleuchten unseren Weg in eine bessere Zukunft", erklärte Siemens-CEO Peter Löscher anlässlich der Eröffnung die Botschaft des Projekts.
Mehr Informationen gibt es auf der Siemens-Homepage.

