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Lokalnachrichten aus München und Umgebung

Geschwister-Scholl-Preis 2012 an Jürgen Dehmers

Der Kulturausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München und der Vorstand des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern e.V. haben beschlossen, den mit 10.000 Euro dotierten Geschwister-Scholl-Preis 2012 an Jürgen Dehmers für sein Buch "Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch" zu vergeben.

Mit dem in diesem Jahr zum 33. Mal vergebenen Geschwister-Scholl-Preis wird jährlich ein Buch ausgezeichnet, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen und intellektuellen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.

Der Jury unter dem Vorsitz von Dr. Jörg Platiel, Vorsitzender des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern e.V., und Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers gehörten 2012 an: Susanne Beyer (Der Spiegel), Dr. Carolin Emcke (Publizistin), Prof. Dr. Martin H. Geyer (Ludwig Maximilians Universität / Historisches Seminar), Michael Krüger (Hanser Verlag), Dr. Susanne Mayer (Die Zeit), Prof. Dr. Ulrich Raulff (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Thomas Rathnow (DVA), Klaus G. Saur (Verleger), Dr. Johan Schloemann (Süddeutsche Zeitung) und Cornelia Zetzsche (Bayerischer Rundfunk) sowie von Seiten des Stadtrates Dr. Reinhard Bauer (SPD), Siegfried Benker (Die Grünen / Rosa Liste) und Marian Offman (CSU). Beratende Mitglieder waren neben Dr. Hildegard Kronawitter (Weiße Rose Stiftung e.V.) von Seiten des Stadtrates Dr. Reinhold Babor (CSU) und Regina Salzmann (SPD).
 
Jurybegründung

"Jürgen Dehmers (Pseudonym) schildert in seinem 2011 erschienenen Bericht "Wie laut soll ich denn noch schreien. Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch" (Rowohlt-Verlag) präzise, was ihm und anderen Schülern angetan wurde, er beschreibt auch die Folgen einer Traumatisierung durch sexuellen Missbrauch - Gefühle der Ohnmacht, Angst, Wut, Ekel, Störungen der Persönlichkeitsentwicklung bis hin zu Suchtkrankheiten und Suizidgefahr. Opfer sexueller Gewalt äußern sich selten öffentlich. Was ihnen widerfahren ist, beschämt sie zu sehr. Dies machen sich Täter zunutze. Dass Jürgen Dehmers es gewagt hat, das Schweigen zu durchbrechen und zu benennen, was geschah, würdigt die Jury des Geschwister-Scholl-Preises als ein seltenes Beispiel von Mut.

Dehmers Buch beschreibt die Vorgänge an der Odenwaldschule als ein kriminelles, weit verzweigtes System von Tätern und Mitwissern, Macht und Gewalt. Er deckt die Mechanismen auf von Vertuschung, Verschweigen, Abhängigkeit, Bedrohung, die einen fortgesetzten Missbrauch erst möglich machen. Auch darin liegt eine große Leistung dieses Buches: dass es hinweist auf das Versagen von Zivilgesellschaft und Rechtsstaat, von Bürgern und Pädagogen bis hin zu Presse und Justiz, die darin scheitern, die Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen, wie es die UN-Charta für die Rechte der Kinder verlangt.

Dehmers Buch ist ein notwendiger Appell, an Einzelne sowie an die Institutionen unserer Gesellschaft, solchen Missbrauch zu unterbinden sowie geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die es erlauben, den Opfern zu helfen und die Täter zu stellen und zu bestrafen. Es fordert dazu auf, Zivilcourage zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen und ist damit geeignet, dem Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben."

Die Verleihung des Preises findet im Rahmen des Literaturfests München (14. November bis 2. Dezember) am Montag, 26. November, um 19 Uhr, in der großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München statt (geschlossene Veranstaltung). Eine öffentliche Lesung ist für Dienstag, 27. November, 19 Uhr, im Gasteig, Rosenheimer Straße 5, geplant.