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Lokalnachrichten aus München und Umgebung

"Nieder mit der GbR" - Blumentopf rappt sich mit neuem Album in die Charts

News 19927

Am 21. September wurde das neue Album "Nieder mit der GbR" der deutschen Hip-Hop-Band "Blumentopf" veröffentlicht. Es ist bereits das siebte Album der Band - die fünf Münchner sind sozusagen alte Hasen im Musikgeschäft. Dementsprechend entspannt wirkten sie bei unserem Interview-Termin. Schon im August erschien der Song "Neulich in der City" als freier Download auf der Webseite der Band, Anfang September folgte die erste Single-Auskopplung "Bin dann mal weg", die die Jungs gemeinsam mit Sänger Pohlmann aufgenommen haben. Wir haben Schu, Roger und Wunder in München getroffen und mit ihnen über das neue Album, bayerische Trachten und die Kuss-Fertigkeiten von Rappern gesprochen.

SC: Das Oktoberfest steht vor der Tür .. Rapper in Tracht - geht das oder geht das nicht?

Schu: Nein, ich bin auch kein großer Fan von diesen Wiesn-Trachtlern, die dann auf einmal in ihren karierten Hemdchen und irgendwelchen standardisierten Möchtegern-Trachten auf dem Oktoberfest aufschlagen. Wer Lust darauf hat, der soll das machen. Für mich wäre es wie eine Verkleidung, und das mache ich auch an Fasching eigentlich nie.
Roger: Ehrlich gesagt ist das ja auch so eine Mode, die jetzt erst aufgekommen ist - als wir mit 16 auf die Wiesn gegangen sind, hätten wir jeden in der Klasse ausgelacht, der sich eine Lederhose angezogen hätte und uns gefragt "Was ist denn mit dem los?". Dieser Schwenk zum Karneval quasi, der ist erst später aufgekommen, aber wir haben den nicht mit vollzogen.
Wunder: Wer damit aufgewachsen ist, Lederhosen und Dirndl anzuziehen, der tut das auch auf der Wiesn - für den ist das normal, und bei dem passt das auch. Für uns wäre das wie eine Faschingsverkleidung, weil niemand von uns auch sonst privat eine Lederhose anzieht.

SC: Und was haltet ihr von bayerischer Musik oder Blasmusik? Als Münchner könnte man solche traditionellen Klänge ja auch mal in einen Song einbauen ...

Schu: Das haben wir ja auch schon. Wir haben eine ganze LP zusammen mit der Blaskapelle Münsing gemacht. Auf dem "Wir"-Album hatten wir den Song "Fenster zum Berg" drauf, der musikalisch auf einem Marsch basiert. Da hatten wir dann die Idee, mal fünf oder sechs Songs mit einer Blaskapelle umzusetzen, und haben die Münsinger gefunden, die Gott sei Dank richtig Lust darauf hatten. Bei traditionellen Blaskapellen ist es teilweise schwierig mit etwas Neuem, manchmal sogar von der Satzung her. Aber die waren total offen und wollten gerne mitmachen. Also haben wir losgelegt und sechs Songs mit denen zusammen aufgenommen; und wir sind auch drei oder vier Mal zusammen mit ihnen aufgetreten.

SC: Ihr macht auch privat viel miteinander. Funktioniert das, wenn man sowohl beruflich als auch privat sehr viel Zeit gemeinsam verbringt?

Roger: Naja, das alles lässt sich gar nicht richtig trennen. Privat- und Berufsleben sind bei uns recht ähnlich, es gibt keine festen Arbeitszeiten, und es ist natürlich schon cool, mal einen anderen Aufhänger zu haben, als sich nur immer im Studio zu treffen. Wir schauen schon immer, dass wir uns auch ab und zu einfach so treffen - sonst verbindest du das ganze Ding immer mit "Arbeit". Es ist schon gut, zu wissen, dass man auch so noch etwas miteinander anfangen kann ohne diese Band.

SC: Zum neuen Album: gibt es ein großes Thema, das sich durch die Platte zieht? Welche musikalische Richtung habt ihr eingeschlagen?

Schu: Soundtechnisch hat es eine klare Linie; es ist ein sehr stark auf Soul-, Funk- und Jazz-Samples basierender Hip-Hop und ein sehr straightes Album. Aber textlich und thematisch sind wir eigentlich immer breit gefächert gewesen. Es gab nie ein Album, wo wir gesagt hätten, das ist jetzt das Blumentopf-Thema für dieses Album oder für diese Zeit. Das ändert sich von Song zu Song und von Rapper zu Rapper; wir haben immer unsere Themen. Aber die kannst du nicht alle unter einem Hut zusammenfassen und sagen, das wäre das gesellschaftskritische und das das Party-Album von Blumentopf. Es sind auf jedem Album thematisch immer alle Facetten drauf.

SC: Habt ihr einen persönlichen Lieblingssong auf dem Album?

Schu: Wir haben diesmal Songs drauf wie "Neulich in der City", den wir als Free Download auch mit einem Video rausgebracht haben. Das ist ein Song, der so kompromisslos ist, weil er nicht mal einen Chorus hat; wir erzählen einfach eine Geschichte. Also, der Roger fängt an mit "Ich habe deinen Geschmack getroffen", und Holunder hat "Die Idee aufgegriffen", einen anderen hat "die Art überrascht", und wieder ein anderer ist "einem Rat gefolgt" - daraus bauen wir eine ganz wirre Geschichte. Das Ganze läuft eigentlich nur über einen gecutteten Beat, die DJ-Arbeit ist im Lied mit drin sozusagen, und es hat keinen Chorus; das ist schon etwas ganz Außergewöhnliches. Ich finde es einfach so geil, dass wir gesagt haben "Lass es uns einfach so nehmen, wie es ist". Wir haben nicht versucht, in dem Sinne einen klassischen Song daraus zu machen. Klar, ein Song braucht eigentlich einen Chorus, aber eben kein Rap-Track. Das ist auf jeden Fall sehr geil. Den Titel finde ich super - genau wie die anderen 15 Tracks auf dem Album natürlich auch.

SC: Hört ihr Eure Musik daheim auch selbst an?

Roger: Eigentlich nicht. Du hörst die Songs so oft, grad am Schluss einer Platten-Phase. Gestern haben wir  Bandprobe gehabt und  alle Songs fast zweimal live gespielt. Auch beim Produzieren und Mischen hörst du die Lieder eh dauernd, da hast du den Abstand einfach nicht. Klar, irgendwann kriegst du den Abstand und dann freust du dich, dass du diesen Song gemacht hast - das ist dann mehr wie ein Fotoalbum. Aber ich fände es schon fast merkwürdig, wenn man nach Hause geht, sich in die Badewanne legt und sagt "Also, jetzt lege ich unsere Platte rein".

SC: Sowas soll's aber geben!

Roger: Das gibt's bestimmt auch nicht selten, aber bei uns ist das eher nicht der Fall ...

SC: Ihr habt auf dem neuen Album auch mit Günther Sigl von der Spider Murphy Gang und den Sportfreunden Stiller zusammengearbeitet - gibt es noch jemanden, mit dem ihr gerne mal zusammenarbeiten würdet?

Schu: Es gibt auf jeden Fall Rapper, bei denen wir uns immer mal wieder fragen, warum wir mit ihnen eigentlich noch nichts gemacht haben. Es gibt aber niemandem, von dem wir sagen, dass eine Zusammenarbeit unbedingt passieren muss. Es ergibt sich oder es ergibt sich nicht. Aber es gibt auf jeden Fall viele Künstler in unserem Umfeld, die coole Sachen machen und mit denen wir, wenn es sich ergibt, sehr gerne zusammenarbeiten. Es gibt aber keine Strichliste, wo wir sagen, den haben wir abgehakt und jetzt kommt der Nächste.

SC: Was macht Euch mehr Spaß: Live-Auftritte oder Studio-Aufnahmen?

Schu: Man kann das gar nicht so klar trennen, weil alles eben seine Zeit braucht. Du musst ja auch immer wieder mal was Neues gemacht haben, sonst macht es auf der Bühne keinen Spaß mehr, wenn du nur die zehn Jahre alten Sachen spielst.  Aber wenn ich es beantworten müsste, dann würde ich auf jeden Fall das Live-Spielen nehmen. Das ist einfach viel mehr Party und Mit-den-Leuten-Feiern, und die Reaktionen auf unsere Musik kommen sehr direkt. Wir versuchen, viel free-zustylen, die Shows spontan zu halten und uns selbst zu überraschen - durch lange free-style-Sessions ist jede unserer Shows irgendwie anders. Wir spielen da ja nicht einfach ein Programm runter. Live ist es halt doch spaßiger, als im Studio zu stehen und einen Song aufzunehmen.

SC: Wie sieht ein Studiotag bei Euch aus? Geht es da ernst und konzentriert zu, oder wird da auch mal ein Bierchen dabei getrunken?

Roger: Das kommt ganz auf den Song an. Also wenn du jetzt ganz ernst und verkrampft versuchst, einen Party-Song aufzunehmen, dann ist das halt totaler Schmarrn. Man muss schon immer in der passenden Stimmung zum Text sein. Manchmal gehe ich auch ins Studio, will etwas aufnehmen und merke: heute wird das nichts, heute kann ich es 40 Mal aufnehmen und ich krieg es zwar schon irgendwie hin, aber danach gefällt mir die Aufnahme einfach nicht. Das ist echt so 'ne Stimmungssache. Und es hängt eben auch von den Liedern ab. Wir schauen schon, dass wir bei der Aufnahme auch Spaß haben - also, nicht, dass wir uns dabei totlachen müssen, aber es muss irgendwie ein cooles Gefühl für uns sein.
Wunder: Bei Songs, bei denen jeder seinen eigenen Part hat, weiß jeder von uns schon genau, was er da macht. In der Praxis sieht das dann so aus, dass einer seinen Part aufnimmt, während die anderen im Vorraum Dart spielen. Jeder von uns ist in der Lage, einen Song so aufzunehmen, dass er technisch sauber ist. Nur vom Ausdruck her braucht man halt ab und zu das Feedback der anderen.

SC: Ich habe gesehen, dass ihr Eure Aufnahmen und Auftritte auch mit einem VideoBlog über Facebook begleitet. Ihr seid sehr aktiv im Social Media Bereich - wie geht ihr damit um, wenn im Netz etwas Negatives über Euch gepostet wird?

Schu: Das ist natürlich nichts, worüber man sich freut. Aber es kommt immer drauf an, wie das Ganze rübergebracht wird. Mit der Zeit lernst du, damit umzugehen, denn es ist eine Einzelmeinung von irgendwem. Manchmal liest du dir Kommentare durch und denkst einfach nur: "Darfst Du so spät überhaupt noch auf sein?" Aber allgemein denke ich, dass wir da eigentlich noch gut wegkommen, denn es geht bei uns wirklich immer um die Musik. Und ich habe ja kein Problem damit, wenn jemand unsere Musik nicht gut findet. Wobei ich auch dazu sagen muss, dass das nicht oft vorkommt - gerade beim neuen Album nicht. Aber es gibt natürlich auch Bands oder Leute, bei denen du dir die Kommentare durchliest und denkst, "Oh Gott"; gerade, wenn es aufs Persönliche oder Äußere geht. Die Leute wissen einfach oft gar nicht, was sie da tun. Aber die Kommentare auf unserer Seite werden auf gar keinen Fall gelöscht. Letztendlich ist das Internet ja auch dafür da, dass du direkt Feedback bekommst - und das finde ich cool. Sich hinzusetzen und die schlechten Meinungen zu löschen, das geht auch gegen das System des Ganzen und gegen das, was es cool macht.
Roger: Das wäre ja auch peinlich, wenn die Leute das merken ... auf einmal stehen da nur noch fünf Kommentare und die sind alle grandios und alle kommentierenden User haben meinen Familiennamen ...
Wunder: Kritik, die negativ ist, kann dich ja auch nur dann treffen, wenn ein Punkt angesprochen wird, dem du in Maßen beipflichten musst. Wenn jemand sagt, dass ihm meine Nase nicht gefällt, dann ist mir das doch scheißegal. Nur wenn jemand etwas schreibt, bei dem du dir denkst, dass der da in gewissem Sinne recht hat, dann ist es eine Kritik, die du auch akzeptieren kannst. Wenn jemand in einem Punkt mal recht hat, dann hat er eben vielleicht auch echt recht.
Roger: Das sehe ich ein bisschen anders. Manchmal lese ich mir Kommentare durch und es stört mich, wie arrogant und egoistisch die sozialen - "asozialen" - Netzwerke sind. Ich finde es stellenweise so anmaßend, dass die Leute meinen, den anderen sagen zu müssen, was sie aus ihrem Leben machen sollen oder was sie wie besser gemacht hätten - weil sie selbst wahrscheinlich total unzufrieden sind. Diese Grundeinstellung ist komisch - ich bin ja auch Musikfan und mich haben auch schon Gruppen oder Filme enttäuscht. Aber ich bin nicht der Typ, der denen das dann auf ihre Facebook-Seite schreibt. Das ist einfach eine ganz bestimmte Art von Leuten, die ich eh schon strange finde. Ich finde es einfach seltsam, damit so umzugehen.


Wunder: Jeder kann ja seine Meinung kundtun, das ist für mich auch der Sinn der Sache. Aber ich mag es nicht, dass die Leute denken, es bestünde so eine Art Rechtfertigungszwang. Zum Beispiel: wenn jemand fünfmal schreibt "Ja, warum habt ihr denn nicht ...?" - offensichtlich haben wir uns für etwas anderes entschieden und haben auch unsere Gründe dafür. Wir machen, was wir für richtig halten; wir freuen uns, wenn jemand einen positiven Kommentar abgibt; und es interessiert mich auch mal, wenn jemand Kritik übt. Aber das war's dann auch schon.
Roger: Es gibt die irrsten Kommentare. Gestern habe ich zum Beispiel ein Mail mit der Anfrage bekommen, ob ich nicht zum 30. Geburtstag von irgendjemandem mit zwei, drei Leuten von der Band kommen würde, um dort zu rappen. Oder ob wir uns jetzt zu cool dafür geworden wären. Hey, das hätte ich nicht mal mit zwölf gemacht; das wäre mir auch total unangenehm, so á la "Hallo, ich bin's, ich mach jetzt mal das Lied hier".
Schu: ... und dann noch aus der Torte springen!
Roger: Genau, ich warte im Schrank, bis alle da sind.

SC: Eine Frauenfrage: Rapper reden in ihren Songs schnell, viel und sind zungenfertig: sind Rapper daher die besseren Küsser?

Alle: Das stimmt, ja, doch!
Schu: Also, ich habe noch keinen Rapper geküsst ... aber Scatman John war wahrscheinlich der Größte...
Wunder: Mir war bisher nicht klar, dass es beim Küssen auf die Schnelligkeit ankommt - das ist nicht das, was ich unter normalem Küssen verstehen würde ...

SC: Lassen wir es so stehen: es kommt auf die Zungenfertigkeit an.

Roger: Bitte so stehen lassen!

SC: Nachdem die GEMA ein aktuelles Thema ist: wie steht ihr der ganzen GEMA-Tarif-Reform gegenüber?

Wunder: Meine Persönliche Meinung ist, dass der Hauptreformbedarf der GEMA nicht in ihren Tarifen nach außen besteht, sondern GEMA-intern. Als Künstler bist du in einem gewissen Zwiespalt - natürlich profitiert jeder Künstler, der bei der GEMA angemeldet ist. Es geht um die Tarife, die ein Clubbetreiber darauf zahlt, dass die Musik in seinem Club gespielt wird. Gäbe es die Musik nicht, würde auch niemand in den Club gehen und tanzen. Aber in der Praxis sieht es ja so aus: für die Musik, die in dieser Disko läuft und für die die Disko dann GEMA-Abgaben zahlt,  bekommt derjenige, dessen Musik gespielt wurde, einen dermaßen geringen Anteil, dass es sowieso ein Witz ist. 


Wenn jemand 10 Euro Eintritt bezahlt und dann 30 Euro versäuft, dann würde es den Clubbetreibern nicht das Genick brechen, wenn derjenige, dessen Musik läuft, von dem Eintrittsgeld einen Euro bekommt. Das fände ich keinen übertriebenen, illegitimen Anteil. 


Aber die GEMA ist so organisiert, dass die Mitglieder, die den weitaus größten Stimmanteil haben und entscheiden, wie und wohin die Gelder verteilt werden, auch die sind, die am meisten Geld von der GEMA bekommen. Das System in sich ist so angelegt, dass die, die viel Geld kassieren, auch entscheiden. Die Masse an Künstlern hat viel weniger Stimmrecht als die wenigen Großverdiener. Intern sehe ich da eine viel größere Ungerechtigkeit und mehr Reformbedarf als in diesem Ding nach außen hin. 


Das Problem ist, dass es als Künstler so alternativlos ist; es gibt keine ernstzunehmende Alternative, um deinen Anteil zu bekommen. Die GEMA hat eine Monopolstellung; und du kannst auch keine Konkurrenz aufmachen, weil der Verwaltungsaufwand so riesig ist, dass es dich killt, wenn du klein anfängst.
Aber ich will weder die eine noch die andere Seite verteidigen. Jeder hat seine Interessen und jeder versucht, seine Interessen möglichst öffentlichkeitswirksam durchzusetzen so wie in jedem anderen wirtschaftlichen Bereich auch. Da müsste viel passieren, es müsste sich die ganze Masse der Benachteiligten zusammentun und sagen "Wir sind raus". Alle auf einmal müssten einen Alternativentwurf machen. Aber in der Praxis ist es irrsinnig schwer, gegen dieses Monopol vorzugehen, weil du nur diese eine Wahl hast: ich trete dem ungerechten System bei und bekomme wenigstens ein bisschen Geld, oder ich trete nicht bei und bekomme gar kein Geld.

SC: Wie seid ihr auf den Albumtitel gekommen?

Wunder: Der Albumtitel "Nieder mit der GbR" hat sich aus der Bandgeschichte heraus ergeben - man zieht das Ganze ja doch irgendwie wie eine Firma auf. Wir sind tatsächlich eine wirkliche GbR, über die das ganze offizielle Firmenbusiness läuft. Wenn das Bürokratische überhand nimmt, tötet es die Kreativität. Und deswegen haben wir auch nach 15 Jahren zum ersten Mal gesagt, dass wir nicht mehr alles selber machen, sondern uns extern jemanden fürs Management etc. dazu holen. Wir mussten lernen, gewisse Sachen abzugeben, um uns mehr auf den kreativen Teil konzentrieren zu können. Wir haben diesmal nicht erst zwei Stunden alles ausdiskutiert und abgearbeitet, denn dann ist die Luft schon raus bevor man anfängt, Musik zu machen. Und bei dieser Platte haben wir es geschafft, unseren GbR-Anteil raus zu lassen. Musik statt Business. 


Schu: Genau! Nieder mit der GbR, es lebe die Band!

Und weil ihnen die Live-Auftritte so viel Spaß machen, wird mit dem neuen Album natürlich auch getourt: insgesamt 17 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen auf dem Terminplan. Wer also Lust auf guten, deutschen Hip-Hop mit Soul-, Funk- und Jazz-Elementen hat, der kann das neue Album "Nieder mit der GbR" ab dem 21. September käuflich erwerben oder Blumentopf bis Ende Dezember live erleben. (S. Chmiel)